Die Ausstellung „Stoff und Körper“ vereint drei künstlerische Positionen, die sich mit gesellschaftlichen Rollenbildern, mit Fragen nach Genderkategorien und materiellen Spuren des Alltags auseinandersetzen. Im Zentrum steht die Frage, wie Identität, Körper, Objekte und soziale Rollen miteinander verflochten sind.
Unter dem Titel Von Stoff und Körpern rückt die kommende Ausstellung im großen Raum des Kunstverein Familie Montez e.V. ausgewählte Arbeiten von drei Gegenwartskünstlerinnen in den Fokus.
Eine Gesprächsrunde begleitend zur Ausstellung „Städtisches Werkzeug“ und zum Thema „Provisorische Architektur“. Zur Debatte steht die Frage: Welche Art von Architektur und Stadtplanung braucht unsere Stadt heute? Wie könnte unser urbanes Umfeld architektonisch lebensnaher und sinnvoll gestaltet werden? – Wie lassen sich die vorhandenen Zwischenräume sowie brach liegenden Flächen, insbesondere in der Stadt Mannheim, kulturell nutzen?
Aus Anlass der Werkschau von Haus-Rucker-Co im MANNHEIMER KUNSTVEREIN ist auch ein Katalog erschienen mit dem gleichnamigen Titel „Städtisches Werkzeug“, Verlag Wunderhorn, Heidelberg, 2019. Hier ein Auszug aus dem Katalog, mein Interview geführt mit einigen Mitgliedern der vormals vereinten Architektengruppe HRC.
Einblick in das Schaffen der in Wien gegründeten Künstlergruppe Haus-Rucker-Co, die erstmals auch eine neue raumgreifende Installation in den Mannheimer Kunstverein platzierten, zeigt ihre Ausstellung „Städtisches Werkzeug“.
Architektur nahe an der Schnittstelle zur Bildhauerei, die den Menschen und seine Bedürfnisse im Städtischen Raum stets einbezieht und dafür eine zeitgemäße Architektursprache schafft, bis heute, so lässt sich das „Städtische Werkzeug“ übergreifend charakterisieren
Haus-Rucker-Co, die ebenso geniale wie legendäre Architekten-/Künstlergruppe, gegründet 1967 in Wien, zeigt vom 24. Februar bis 12. Mai 2019 im Mannheimer Kunstverein „Städtisches Werkzeug“. Kuratoren: Hortense Pisano, Martin Stather
In früheren Ausstellungen waren einzelne Objekte der Gruppe aus den verschiedenen Projekten zu sehen, aber nie in so komprimierter Form wie jetzt im Mannheimer Kunstverein.
Susanne Hertrich Das Kuratorenteam dieser Ausstellung, Hortense Pisano und Martin Stather, zeigt Arbeiten von Susanna Hertrich, deren interdisziplinäre Projekte an der Schnittstellen zwischen künstlerischer und naturwissenschaftlicher Forschung agieren.
Liebe Susanna Hertrich, Du arbeitest als Künstlerin häufig an Forschungsinstitutionen, aus dem naturwissenschaftlichen Bereich, insbesondere der „Computer Science“ oder der Kulturwissenschaft. Für Deine Gastaufenthalte warst du auch schon in China und in Japan. Mich würde interessieren, ob Deine Arbeit, die zwischen Kunst und Forschung changiert, in Japan anders aufgenommen wird, als in Deutschland?
Susanna Hertrich veranschaulicht „Die Abhängigkeit unseres Weltbildes von der Länge unseres Moments„ Ankündigung der Ausstellung Ein erster fotografischer Eindruck von Susanna Hertrichs Einzelausstellung im MANNHEIMER KUNSTVEREIN: zu sehen sind mehrere neuere Arbeiten, welche zusammen mit den vorausgegangenen Objekten, Videos und […]
Anliegen des Kuratorenteams, Hortense Pisano und Dr. Martin Stather, Künstlerische Leitung MKV, ist es, mit Susanna Hertrich stellvertretend einer Generation von Kunstschaffenden einen Rahmen zu bieten, deren interdisziplinären Projekte an der Schnittstellen zwischen künstlerischer und naturwissenschaftlicher Forschung agieren, Technologie, Wissenschaft, Kunst und Design zu einem Gesamtbild vereinen.
WIR FREUEN UNS, MITTEILEN ZU KÖNNEN, DASS DIE NOCH BIS 21. SEPTEMBER LAUFENDE AUSSTELLUNG „20 PREPARED DC-MOTORS, 81 CARDBOARD BOXES 70X70X70CM, 2014“ EIN PUBLIKUMSERFOLG IST: NICHT NUR KAMEN ZAHLREICHE BESUCHER IN DEN MANNHEIMER KUNSTVEREIN, UM DIE SOUNDINSTALLATION DES SCHWEIZER KÜNSTLERS ZIMOUN UND DES ARCHITEKTEN HANNES ZWEIFEL VOR ORT ZU ERLEBEN.
Bringt die Schönheit der Ausstellungsarchitektur des Mannheimer Kunstvereins voll zur Geltung: die minimalistische, bewegliche Soundinstallation des Berner Teams Zimoun & Hannes Zweifel. Noch bis 21. September 2014 im Mannheimer Kunstverein zu hören und zu sehen. Ein Quadrat ist ein Quadrat ist eine Soundinstallation…
Für den Mannheimer Kunstverein haben Zimoun und der in Bern tätige Architekt, Hannes Zweifel, ein mechanisches System aus an der Decke hängenden Kisten konzipiert. Geplant ist ein schwebender, sich kontinuierlich in Bewegung befindlicher „Baukörper“, der aus vielen Einzelteilen besteht und den ansonsten hohen Ausstellungsraum abtrennt, wodurch dieser, je nach Betrachtungsstandpunkt, verschieden wahrnehmbar wird. Die Masse an Kisten wird in Relation zum Raum und dessen quadratisch angelegten Boden- und Deckenraster stehen.