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„Inszenierungen von Sexualität in der feministischen Kunst“

Am 19. und 20. Mai 2018 findet in der Stadtgalerie Saarbrücken als Auftakt der Ausstellung „In the Cut – Der männliche Körper in der feministischen Kunst“ (18. Mai bis 30. September) ein zweitägiges Symposium statt. Mit wissenschaftlichen Vorträgen, Podiumsdiskussionen und einer Performance mit anschließender Diskussion will das Symposium das Ausstellungsthema in einen wissenschaftlichen Kontext stellen. Es geht dabei um die Inszenierung von Sexualität in der feministischen Kunst.

Die Ausstellung beinhaltet Werke der international renommierten Künstlerinnen Eunice Golden, Carolee Schneemann, Joan Semmel, Susan Silas, Betty Tompkins, Anke Doberauer, Anna Jermolaewa, Herlinde Koelbl (2. v. r.), Julika Rudelius und Paula Winter.

An die Eröffnung des Symposiums durch die Amerikanistik-Professorin Astrid M. Fellner schließt der Einführungsvortrag der Leiterin der Stadtgalerie Saarbrücken, Andrea Jahn, zum Thema „A Feminist Desire: Vom männlichen Akt zum erotischen Körper“ an. In beiden von den Ko-Organisatorinnen Andrea Jahn und Hortense Pisano geleiteten Podiumsdiskussionen kommen die Künstlerinnen der Ausstellung selbst zu Wort. Die erste Podiumsdiskussion (in englischer Sprache) findet am Samstag, den 19. Mai, statt und die zweite (in deutscher Sprache) am Sonntag, den 20. Mai. Zum Abschluss des Symposiums ist die Videoinstallation „Censored Rooms“ zu sehen. Im Anschluss an die Präsentation steht das Künstlerpaar Ingrid Mwangi (Abb. 2. v. l) und Robert Hutter (Abb. l) für eine Diskussion zur Verfügung.

Das Symposium findet in der Stadtgalerie Saarbrücken statt und wird veranstaltet von der Stadtgalerie Saarbrücken in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Nordamerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft, dem Forum Geschlechterforschung und dem Institut für Kunstgeschichte der Universität des Saarlandes.

Von Hortense Pisano

Kunsthistorikerin M. A., lebt und arbeitet als Kunstkritikerin und freie Kuratorin in Frankfurt am Main

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