Lara Weiler: farbenfrohe „Alltagshelden“

Die junge Luxemburger Künstlerin Lara Weiler zeigt in der viel beachteten Ausstellung „Von Stoff und Körpern“ im KVFM e.V. in Frankfurt eine Auswahl neu entstandener Bilder. Als „Alltagshelden“ bezeichnet sie ihre Art Porträts. Kleidungsstücke und modische Accessoires meist von Freunden arrangiert Weiler zuerst, dann bringt sie die Gebrauchsgegenstände präzise und farbintensiv aufs Papier und abschließend auf die Leinwand.

Caroline Froissarts „weiche Körper“

Caroline Froissart erschafft Zeichnungen und Objekte, die zwischen Unbeschwertheit und Ernsthaftigkeit oszillieren. Formen, Farben und Worte werden kombiniert, um eine Vieldeutigkeit entstehen zu lassen. Ihr künstlerische Schwerpunkt liegt auf der Zeichnung. Ihre Objekte entstehen zugleich aus Zeichnungen, oft spontan inspiriert von kurzen, absurden Sätzen oder Refrains, die wir oft hören und mit denen wir uns identifizieren.

„Dialogische Führung“

Aus Anlass der Ausstellung „Von Stoff und Körpern“ im KVFM Ffm sind Besucher eingeladen mit Hortense Pisano (Kuratorin) und mit den Künstlerinnen Caroline Froissart und Gabrielle Zimmermann die einzelnen Positionen der Gruppenschau zu entdecken. So, 19. April 2026, ab 15 Uhr.

„Von Stoff und Körpern“- Vernissageabend

Die Ausstellung „Stoff und Körper“ vereint drei künstlerische Positionen (Arbeiten von Caroline Froissart, Lara Weiler, Gabrielle Zimmermann), die sich mit gesellschaftlichen Rollenbildern, mit Fragen nach Genderkategorien und materiellen Spuren des Alltags auseinandersetzen. Im Zentrum steht die Frage, wie Identität, Körper, Objekte und soziale Rollen miteinander verflochten sind.

Vorankündigung im Montez Lokal Express

HRC Symposium: Stadtgestaltung heute

Eine Gesprächsrunde begleitend zur Ausstellung „Städtisches Werkzeug“ und zum Thema „Provisorische Architektur“. Zur Debatte steht die Frage: Welche Art von Architektur und Stadtplanung braucht unsere Stadt heute? Wie könnte unser urbanes Umfeld architektonisch lebensnaher und sinnvoll gestaltet werden? – Wie lassen sich die vorhandenen Zwischenräume sowie brach liegenden Flächen, insbesondere in der Stadt Mannheim, kulturell nutzen?

Haus-Rucker-Co im Interview

Aus Anlass der Werkschau von Haus-Rucker-Co im MANNHEIMER KUNSTVEREIN ist auch ein Katalog erschienen mit dem gleichnamigen Titel „Städtisches Werkzeug“, Verlag Wunderhorn, Heidelberg, 2019. Hier ein Auszug aus dem Katalog, mein Interview geführt mit einigen Mitgliedern der vormals vereinten Architektengruppe HRC.

Vernissage „Haus-Rucker-Co“ im MKV

Einblick in das Schaffen der in Wien gegründeten Künstlergruppe Haus-Rucker-Co, die erstmals auch eine neue raumgreifende Installation in den Mannheimer Kunstverein platzierten, zeigt ihre Ausstellung „Städtisches Werkzeug“.

Architektur nahe an der Schnittstelle zur Bildhauerei, die den Menschen und seine Bedürfnisse im Städtischen Raum stets einbezieht und dafür eine zeitgemäße Architektursprache schafft, bis heute, so lässt sich das „Städtische Werkzeug“ übergreifend charakterisieren

„Städtisches Werkzeug“, Haus-Rucker-Co im MKV

Haus-Rucker-Co, die ebenso geniale wie legendäre Architekten-/Künstlergruppe, gegründet 1967 in Wien, zeigt vom 24. Februar bis 12. Mai 2019 im Mannheimer Kunstverein „Städtisches Werkzeug“. Kuratoren: Hortense Pisano, Martin Stather

In früheren Ausstellungen waren einzelne Objekte der Gruppe aus den verschiedenen Projekten zu sehen, aber nie in so komprimierter Form wie jetzt im Mannheimer Kunstverein.

Vernissage: Susanna Hertrich im MKV

Susanne Hertrich Das Kuratorenteam dieser Ausstellung, Hortense Pisano und Martin Stather, zeigt Arbeiten von Susanna Hertrich, deren interdisziplinäre Projekte an der Schnittstellen zwischen künstlerischer und naturwissenschaftlicher Forschung agieren.