Frankfurter Ateliergespräche: heute im Atelier „soundso“

Abb.: Illustratorin und Autorin Moni Port in ihrem Atelier, das sich freitags in einen kleinen Laden verwandelt.

Zu Beginn ihres Umzugs, so erinnert sich Moni Port im Gespräch, sei es schon eine große Umstellung gewesen, vor Ort zu arbeiten und die Ladengalerie immer freitags auch dem Publikum für einige Stunden zu öffnen. Denn für Moni Port, die eigentlich, wie sie sagt, gerne im Stillen arbeitet, bedeutet dies während der Öffnungszeiten auch ihr Gesicht zu zeigen und nicht nur ihre Feder sprechen zu lassen. Das war während ihrer langjährigen Frankfurter Ateliergemeinschaft, im so genannten „Labor“, noch ein ganz anderes Arbeiten. Inzwischen ist Moni Port jedoch gut in ihrem Atelier angekommen und offenkundig fest in der Koselstraße integriert. So winken während unseres Besuchs immer mal Passanten durchs Schaufenster, einige kommen später auf einen Plausch in das kleine Atelier herein. Es sind jene Begegnungen, welche uns die Sozialen Netzwerk-Plattformen zumindest momentan noch nicht vermitteln und deshalb könnten genau diese für die Kulturbranche insgesamt eine Chance sein.