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News: Artikel

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Kunst, Mai 2010

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 Journal Frankfurt, Ressort Kunst, 16.-19. April 2010

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Ausstellungen

Start der Ausstellungsreihe words&sounds I

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ANNJA KRAUTGASSER

PRELUDE*)

21. Februar bis 5. April 2010

Kuratorin: Hortense Pisano

Die Einzelausstellung Prelude*) der österreichischen Künstlerin Annja Krautgasser (*1971) bildet den Auftakt zur neuen Themenreihe „words&sounds“ im Hafen 2 in Offenbach am Main. Erstmals in Deutschland werden die Arbeiten der Künstlerin in einem eigens dazu geschaffenen Rahmen präsentiert. Neben der raumgreifenden Installation „Dashed II“ werden ausgewählte Videoarbeiten vorgestellt.

Das Abrufen von Erinnerung an öffentliche Orte, die Verräumlichung von Sprache, sowie umgekehrt die Visualisierung von Filmdialogen in Form von Textauszügen sind jene Themen, die sich wie eine Art roter Faden durch die Ausstellung Prelude*) ziehen. Oft vernetzt Annja Krautgasser die zivilisatorischen Mnemotechniken Sprache, Schrift und Film mit den gegenwärtigen Speichermöglichkeiten mobiler Technologien. So wandelt die Künstlerin in ihrer Installation „Dashed II“ etwa das Gebrauchsmedium Handy in ein Kunstwerk um, das eine akustische wie auch eine visuell veränderte Wahrnehmung beim Betrachter einfordert.

Annja Krautgassers Video- und Medieninstallationen wurden bereits an mehreren Festivals, unter anderem im „Medialab“ Madrid, an der „Lothringerhalle 13“ in München und der „Transmediale“ in Berlin gezeigt. Außerdem ist die Künstlerin allein im Vorjahr an zahlreichen international ausgerichteten Gruppenausstellungen beteiligt gewesen, so etwa in der Ausstellung „Cella: Strukturen der Ausgrenzung und Disziplinierung“ im Complesso Monumentale di San Michele a Ripa Grande in Rom (I). „The House is on Fire, but the Show must go on“, lautete der Titel einer Ausstellung im Kunstraum in Innsbruck (A), ebenso waren ihre Arbeiten in der Ausstellung „Cineplex“ in der Wiener Secession (A) sowie in „FLUIDE ARCHITECTURES“ im Netherland Institute for Media Art in Amsterdam (NL) zu sehen. Zurzeit arbeitet Annja Krautgasser als künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ordinariat für Kunst und digitale Medien an der Akademie der bildenden Künste Wien.

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Arbeiten in der Ausstellung:

DASHED II: 2005 / mediale Installation, Mobiltelefone / Sound: Voices / Technik: Dariusz Kowalski

FRAGMENTS – 80 KEYWORDS ABOUT DATING: 2008-2010 / Videoinstallation / HD 16:9 / 15:00 / color / stereo 


PRELUDE: 2007 / Beta SP / 3:30 / color / no sound

INNERER MONOLOG: 2008 / Beta SP / 6:30 / color / stereo

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News: Artikel

hr-online Artikel drucken_ Wenn das Handy zum Kunstwerk wirdJubiläum_ Party im Hafen | Frankfurter Rundschau - MissionMedia Punk_FR221002 PunkgoesPop_Presse_FR

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Ausstellungen

inside&outside

Eine Gruppenausstellung mit Künstlern aus den Städten Izmir (TR), Istanbul (TR), Stockholm (S) und Frankfurt am Main (D)

Eröffnung: Freitag, 10. Oktober 2008, 19.30 Uhr, im Künstlerhaus ATELIERFRANKFURT e. V.

Die „freitagsküche“ kocht erstmals wieder nach der Sommerpause + im Anschluss DJing im 2.OG des Atelierhauses

Ausstellungsort: ATELIERFRANKFURT e.V., Ausstellungsraum im 4.OG., Gastatelier 3.OG.

Dauer der Ausstellung: 11. Oktober bis 22. November 2008

Do/Fr 17-20, Sa 15-18 Uhr (u. n. V.)

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KünstlerInnen: Borga Kantürk (Rauminstallation mit Sound), KUTU (Featuring Mehmet Dere and 94A),Özlem Günyol/ Mustafa Kunt (16-teilige Fotoarbeit), Gökçe Süvari (Wandcollage), Oğuz Tatari (Raumprojekt), Taner Tümkaya (Posterserie), Naneci Yurdagül (Fotografie)

Kuratiert haben die Ausstellung „inside&outside“ Hortense Pisano und Corinna Thiele.

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Ausstellungen News: Artikel

Hans im Glück oder: What about German Identity?


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Ort: K2 Contemporary Art Center, Izmir / Türkei

Eröffnung: Freitag, 7. Dezember 2007, 18 Uhr

Ausstellungsdauer: 8. Dezember 2007 – 19. Januar 2008

Kuratoren: Hortense Pisano und Corinna Thiele, Frankfurt am Main

Amalia Barboza (Video), Nathalie Grenzhaeuser (Video), Bettina Gründel (Video), Özlem Günyol & Mustafa Kunt (Video), Eva Köstner (Zeichnung/ Video), Jens Lehmann (Malerei), Mara Monetti (Fotografie), Anny & Sibel Öztürk (Zeichnung/Installation), Gregor Maria Schubert (Video), Eva Schwab (Malerei), Sandip Shah (Videoinstallation).

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Die Gruppenausstellung „Hans im Glück“ zeigt elf Positionen von Frankfurter Künstlerinnen und Künstlern, deren Videos, Zeichnungen und Bilder die hierzulande geführte Debatte um deutsche Identität erweitern. Welche Vorstellungen knüpfen sich an Zuschreibungen wie „typisch deutsch“? Lassen sich die normativen Nationalklischees und fest gefügten Bilder tatsächlich auf die junge Generation übertragen; oder existieren in einer Stadt wie Frankfurt, in der rund 26 Prozent ausländische Einwohner leben, nicht vielmehr unterschiedliche Kulturgemeinschaften?

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Ausstellungen

Video Match‘ 08

06_mammal_300dpiAstrid RiegerMammal, Deutschland 2006, 7.25 Min.

Ob podpori/With kind support of: Ministrstvo za kulturo Republike Slovenije/Ministry of Culture of the Republic of Slovenia, Mestna občina Ljubljana/Municipality of Ljubljana, Kiberpipa, Inea Toshiba

30. 5. 2008 ob/at 18.00, Kiberpipa/Cyberpipe, Kersnikova 6, Ljubljana

Visoka šola za oblikovanje iz Offenbacha na Majni, Nemčija/Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, Germany

Izbor/Selection: Hortense Pisano, Frankfurt am Main

videi/videos: Kurzfilm-Screening von HfG-Studierenden & Absolventen

(http://black.fri.uni-lj.si/move/move-vm08_crop.pdf)

Im Jahr 2008 wurde ich von den Organisatoren des ArtNetLab in Ljubljana eingeladen, ein Filmrolle mit Beiträgen von Nachwuchs-Filmemachern aus Frankfurt zusammenzustellen. Ausgewählt habe ich größtenteils digitale Animations- und Soundfilmarbeiten sowie Filme von Studierenden und Absolventen der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main, deren technische Perfektion mich ebenso überzeugte als auch die Art und Weise, eine Geschichte nur mithilfe von Sound und Bildmaterial zu erzählen.

Mit überraschenden, geradezu mythologischen Bildern beschreibt beispielsweise Astrid Riegers experimenteller Kurzfilm „Mammal“ die verstörende Beziehung zwischen einer Mutter und ihrem Sohn (Titelfoto).

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Ausstellungen

Mission MediaArt Facilities

Dirk Paschke: "Skater", Holzrelief
Dirk Paschke: „Skater“, Holzrelief

Medienwechsel 1, open art Galerie, „Frankfurter Welle“

05.09.2002 bis 04.12. 2003, täglich von 8 bis 22 Uhr

Kuratoren: Eduardo Perez, Hortense Pisano

Die Künstler:

Andreas Bunte, Berlin

HeadQuarter, Frankfurt

Georg Krüger, Frankfurt

Karl Kliem/meso, Frankfurt

Oliver Husain/Claus Richter, Frankfurt

Dirk Paschke, Frankfurt

Jan Wagner, Düsseldorf

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Ausstellungen

Einführungsrede für Julia Mantel & Nina Werth

Von Julia Mantel, selbst auch Autorin und zudem Designerin, erhielt ich die Einladung, am 12. September 2008 eine Einführungsrede für ihre Ausstellung zu halten, die sie gemeinsam mit Filmemacherin und Fotografin Nina Werth ausrichtete. Dabei überzeugte mich die Präsentation aufgrund des gesamten Raumkonzeptes  – bestehend aus einem Wald an bunt gestrickten Schals, die Julia von der Decke baumeln ließ und ihren eingerahmten Gedichten sowie den Fotografien Ninas. Zu sehen war die Ausstellung in der Galerie Schulstraße 1A in Frankfurt am Main. Hier einige Eindrücke zunächst vom Eröffnungsabend:

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Diese Fotografien mit Julia Mantel inmitten ihrer aktuellen Schalkollektion sind bereits im Vorfeld der Ausstellung entstanden (Fotografin: Nina Werth).

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Ausstellungen

Immer, immer mehr in Deutschland…

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vicky wehrmeister, alex  jasch, jens ullrich, jan wagner, florian baudrexel

10.10.- 27.10.2002

kuratiert wird die Ausstellung von H*15 (Hortense Pisano & Eduardo Perez)

Eröffnung: Donnerstag, 10. Oktober 2002, ab 19 Uhr

Lesung: Freitag, 11. Oktober 2002, ab 20 Uhr

Nach unserer erfolgreichen Auftaktausstellung „The Punk Collection“ im Kunstraum H15* freuen wir uns, Ihnen mit „Immer, immer mehr in Deutschland…“ fünf KünstlerInnen Vicky Wehrmeister, Alex Jasch, Jens Ullrich, Jan Wagner und Florian Baudrexel aus Düsseldorf vorzustellen, die bereit sind ihr politisches Bewusstsein einer Demonstration in Frankfurt am Main auszusetzen.

Das Ergebnis dieses Selbstversuches wird in Form einer Diaserie festgehalten. Eine weitere Diainstallation verlagert fünf Protagonisten in eine poetische Berglandschaft. Eigens für diesen Teil der Ausstellung entstand ein als Loop geschnittenes Gitarrenstück. In dem Song gesungen von Vicky Wehrmeister überlagern sich fünf Stimmen zu einem Folk- und Kinderzimmersound.

Anlässlich der Buchmesse findet am Freitag, den 11. Oktober ab 20 Uhr in unseren Räumen ein Leseabend mit jungen Autoren statt:

  • Im Antipop, eine poetische Erzählung von Viktoria Wehrmeister, Düsseldorf
  • Androidinnen, Science Fiction Roman von Christoph Hilkerbäumer, Düsseldorf
H*15 Kunstraum/ Schweizer National/ Neue Mainzer Str. 1/ 60311 Frankfurt am Main

täglich von 17-20 Uhr geöffnet


 

Fotos: Eduardo Perez
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Ausstellungen

THE PUNK COLLECTION

HOLGER EMIL BANGE (Sammlung)

22.06. – 30.06.2002

Kuratiert wird die Ausstellung von H*15 (Hortense Pisano & Eduardo Perez)

Ausstellungsort: Schweizer National/ Kunstraum H*15, Neue Mainzer Straße 1, 60311 Frankfurt

 

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Holger Emil Banges Zeitschriftensammlung zum Phänomen PUNK 

 

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„Nadel am Ohr, Klinge am Hals“, so beschreibt der Spiegel im Januar 1978 Londons Punk-Szene. Bereits das Titelblatt bedient sich gängiger Bilder, von einer „Punk Kultur aus den Slums: brutal und häßlich“ ist die Rede. Noch ein Jahr zuvor rätselt die Musikzeitschrift Pop, ob die „Bewegung der Hässlichen“ von London nach Deutschland übergeht, oder ob es sich nur um eine vorübergehende Modeerscheinung handelt? Gelegenheit zum Nachlesen, Diskutieren und Musik hören, bietet jetzt die Ausstellung „Punk Collection“ im Schweizer-National Hochhaus.

Punk_H15Blick in die Ausstellung 

„The Punk Collection“ ist Teil eines von Holger Emil Bange zusammengetragenen Archivs. Im Sommerurlaub 1977 stieß der damals Zehnjährige auf einen Beitrag über die “meist gehasste Rockband der Welt”,  die Sex Pistols. Von da an begann der heute in Berlin lebende Journalist, Kurator und DJ alles zum Thema “Punk” zu sammeln. Die Artikel der “Punk Collection” stammen meist aus Jugendzeitschriften wie der Bravo, Pop undPopfoto, aber auch die erwähnte Titelstory aus dem Spiegel 1978 zählt dazu. Angefangen von Amerikas Punk-Queen Nr. 1 Blondie, zu den Sex Pistols, bis hin zu Bands, die gerne in die Nähe von Punk gerückt wurden, diesem Musikstil allerdings nicht wirklich angehörten, etwa der Mädchenrockband Runaways, eröffnet die “Punk Collection” eine persönliche Sicht eines Fans auf die damalige Ära.

In Korrespondenz zur vorausgegangenen Ausstellung im Glaspavillon an der Berliner Volksbühne werden die Artikel als Farbkopien an der Fensterfront des Schweizer National Hochhauses befestigt. Ergänzt werden diese durch Poster und Badges, die früher eine beachtliche Größe von circa sieben Zentimeter Durchmesser hatten. Die Radio- und Fernsehmitschnitte auf Kassette bestehen aus zwei jeweils halbstündigen Features, einige Fragmente aus der Sendung Pop nach Acht (moderiert von Thomas Gottschalk), einer Kurzdokumentation aus der Fernsehsendung Pop 78 mit dem Titel „Punk in London“ und einem Ausschnitt aus einem Interview mit Mick Jagger aus der Kultursendung aspekte.

Rahmenprogramm: DISKUSSIONSABEND „PUNK GOES POP“: SAMSTAG, 22.06.2002, 19 UHR

  • WALTER E. BAUMANN, JOURNALIST (FRANKFURTER RUNDSCHAU) UND KURATOR, FRANKFURT
  • HOLGER EMIL BANGE, JOURNALIST/ KURATOR/ DJ, BERLIN
  • JOACHIM GAERTNER, REDAKTEUR BEI TRUST/ GET HAPPY!! RECORDS, FRANKFURT
  • KLAUS WALTER, AUTOR/RADIO-DJ, FRANKFURT
  • STEFAN ZIEHN, TOXOPLASMA/ MUSIKER/ JURIST, NEUWIED