Die globale Digitalisierung und ihre Auswirkungen

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 Lehrauftrag im WS 2015/16 an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken // am Institut für Kunstgeschichte//

Inhalt unserer Übung war im Schwerpunkt die thematische Erarbeitung der Ausstellung „Global Control and Censorship. Globale Überwachung und Zensur“, die als Teil der Projektreihe „globale“ im Zentrum für Kunst und Medientechnologie I ZKM Karlsruhe gezeigt wird. Im Anschluss an den Theorieteil zu aktuell brisanten Themen Digitalisierung, Globalisierung, Informationstechnologie und Überwachung erhielten die Studierenden die Möglichkeit, sich mit den in der Ausstellung vorgestellten internationalen Künstlerinnen und Künstlern eingehend auseinander zu setzen, um abschließend die unterschiedlichen technischen und inhaltlichen Herangehensweisen an den Themenschwerpunkt „Globale Überwachung und Zensur“ beurteilen zu können.

Dabei haben wir uns auch die Frage gestellt, ob es grundsätzlich die Aufgabe von zeitgenössischer Kunst sein kann, auf die Gefahren einer digitalen Überwachungsgesellschaft aufmerksam zu machen? Eben dieses Aufklärungsmoment ist erklärtes Ziel der beiden Kuratoren Bernhard Serexhe und Livia Rózsas.

Mit anderen Worten, uns ging es darum zu beurteilen, ob und auf welche Art und Weise die Forderung der Kuratoren in der Ausstellung umgesetzt wurde und wie das umfassende ZKM-Projekt die „globale“ sich insgesamt dem Betachter präsentiert? Gelingt es dem Parcours an parallel gezeigten Ausstellungen sich inhaltlich zu vermitteln? Gibt es einen Art Erzählfaden, der die einzelnen Ausstellungen optisch, etwa durch architektonische Elemente, als auch inhaltlich verbindet? Wie gehen die unterschiedlichen Themenausstellungen aufeinander ein? Um welches Ausstellungsformat handelt es sich bei der „globale“ und was an Kunst wird uns gezeigt?

Einige fotografische Eindrücke von unserer 2-tägigen Exkursion im Februar 2016 in das Zentrum für Kunst und Medientechnologie / ZKM nach Karlsruhe im Rahmen der museumspraktischen Übung „Die globale Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf die zeitgenössische Kunstproduktion“.

Meinen persönlichen Dank an das ZKM-Team, insbesondere an B. Serexhe für seine Informationsbereitschaft im Vorfeld unserer Exkursion.

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